Einsatztagebuch des Bezirkes Neukölln

Einsatz vom 02.07.2017

Am Sonntag erfolgte schon vor dem Frühstück eine Alamierung zur "Person im Wasser" in der Lieper Bucht. Die Neuköllner Botte 23 und 24 waren mit Tauchern und Einsatzleiter dorthin unterwegs. Man hatte am Ufer ein Fahrrad mit Kleidung gefunden. Ein Schwimmer war nicht zu sehen. Somit wurden Tauchketten gebildet und Einsatztaucher der DLRG und Feuerwehr gingen zu Wasser. Jeweils ein Boot der Wasserwacht un der DLRG suchten mit ihrem Sonar das Wasser ab. Die Feuerwehr setzte noch eine Wärmebildkamera ein. Vor Ort waren Feuerwehr, die Wasserschutzpolizei, die Wasserwacht und dieverse DLRG Kräfte.

Die Suche konnte nach einer gewissen Zeit abgebrochen werden, als sich herausstellte, dass die vermisste Person an einem Segelclub erschöpft und unterkühlt aufgefunden wurde.

Kaum waren die Boote aufgeklart, wurden sie zu einem in der STeganlage vom Bootshaus Bolle gesunkenen Boot gerufen. Zusammen haben die Bottsmannschaten von Adler 23 und 24 das Boot gehoben und ausgepumpt.

Ende gut alles gut.

 
 
 

Einsatz vom 31.05.2014

Am 31.05.2014 gegen 14:00 Uhr kenterte ein großer 20-er Jollenkreuzer im nördlichen Bereich des Großen Wannsees. Das gekenterte Boot wurde gegen das Versinken durch Rettungsboote der DLRG gesichert und in flaches Wasser geschleppt. Im flachen Wasser wurde das Boot erst durch Kameraden der DLRG Neukölln und Steglitz-Zehlendorf aufgerichtet. Danach kam dann eine gespendete Pumpe der Firma Uhthoff & Zarniko  in den Einsatz. Dank der hervorragenden Pumpleistung  war der Jollenkreuzer schnell leergepumpt, so dass er anschließend zum Heimathafen geschleppt werden konnte.

Einsatz 1695 am 03.10.2013

Um 16:45 Uhr erhielten wir, der Pelikan 23, die Alarmierung von unserer Leitstelle, mit dem Stichwort heftiger Brustschmerz im Ruderclub Astoria.

Die Einsatzstelle befand sich im kleinen Wannsee, was bedeutet wir waren nach nicht einmal 3 Minuten vor Ort. Kurz nach uns traf der Pelikan 25 mit dem automatisch elektronischen Defibrillator (AED) am Einsatzort ein.

Kurze Zeit später hörten wir den Rettungshubschrauber Christoph 31 über dem Ruderclub kreisen. Als dieser dann auf der anderen Uferseite zur Landung ansetzte, machte sich Pelikan 25 sofort auf den Weg, um den Notarzt abzuholen. Derweilen trafen dann auch die Rettungssanitäter der Feuerwehr ein.

Die Patientin wurde vom Notarzt untersucht und anschließend mit dem Rettungswagen (RTW) ins Benjamin Franklin Krankenhaus verbracht. 

Anfangs waren die Alarmierenden ziemlich erstaunt, warum die DLRG von der Wasserseite aus alarmiert wurde. Wir erklärten ihnen, das auch wir als Ersthelfer ausgebildet werden und wir schneller vor Ort sein können, denn wir sind ja schließlich fast Nachbarn. Zu guter letzt brachte Pelikan 25 den Notarzt wieder zurück an die andere Uferseite, wo sich bereits Schaulustige um den Hubschrauber scharten.

Um die Wasserfläche für den Helikopter frei zu halten, blieben wir noch so lange vor Ort bis Christoph 31 wieder in der Luft war und in Richtung Krankenhaus flog. Damit war für uns der Einsatz beendet und wir machten uns gemeinsam mit Pelikan 25 wieder zurück auf den Weg zu unseren Stationen. 

 

 

 

Bilder des Hochwassereinsatzes der Neuköllner Kameraden

Bericht in der Berliner Woche vom 01.07.2013 von Sylvia Baumeister

Neukölln. Fast 1400 Helfer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus dem Bundesgebiet wurden in die Hochwassergebiete geschickt. Darunter auch zehn Rettungsschwimmer aus Neukölln unter der Leitung des Zugführers Achim Terborg.

Ein bisschen erschöpft wirkt Achim Terborg immer noch, wenn er vom Hochwasserrettungseinsatz der DLRG in Sachsen-Anhalt erzählt. Nächte mit endlos scheinenden Einsätzen bis zur Erschöpfung und wenig Schlaf liegen hinter ihm. Mitten in der Nacht am 5. Juni war es losgegangen. "Innerhalb von drei Stunden mussten wir ausrücken", erzählt der frühere Leiter des BVV-Büros, der sein Ehrenamt bei der DLRG am Standort Wannsee schon seit 44 Jahren ausübt. Trotz aller Strapazen kann er diesem Einsatz auch viel Positives abgewinnen. "Die Kameradschaft unter den Helfern war toll und wir haben auch dieses Mal wieder viel dazugelernt", sagt der Zugführer, der Einsätze der DLRG in Bernburg an der Saale und in Schönebeck an der Elbe leitete.

 

Nach ihrem Eintreffen in Bernburg mussten die Rettungstaucher seines Zugs umgehend mitten in der Nacht ein Leck im Deich abdichten. Der Rest des Zugs setzte seine Fahrt nach Schönebeck fort, wo die DLRG-Helfer zahlreiche Aufgaben zu bewältigen hatten. Tauchertrupps halfen, die Deiche unter Wasser mit Planen zu befestigen und bei der Abdichtung eines Schöpfwerks, dessen Überlaufbecken in einen Stichkanal der Elbe überzulaufen drohte. Bootstrupps und speziell ausgebildete Strömungstrupps holten Menschen und Haustiere aus den Häusern. In einem Fall unterstützten sie die Polizei bei der Evakuierung eines ganzen Dorfs. Das war manchmal schwierig: "Einige Bewohner wollten ihre Häuser nicht verlassen", erzählt Achim Terborg.

Luftretter überwachten unter anderem die Sicherheit der Menschen, die die Deiche mit Sandsäcken absicherten. Für die Verpflegung der Helfer war ein Versorgungstrupp zuständig. Sie alle leisteten diesen Dienst ehrenamtlich und verbrachten die kurzen Nächte in Feldbetten in einer Schulturnhalle. "Wir haben viel Leid gesehen. Dieser Hochwassereinsatz war noch weitaus schlimmer, als in den Jahren 1997 und 2002", sagt Achim Terborg rückblickend. Was ihn sehr rührt, ist die tiefe Dankbarkeit, die er und seine Männer im Einsatz erfahren haben: "Niemals werde ich die alte Dame vergessen, die uns jeden Tag einen selbstgebackenen Kuchen vorbeibrachte und die Fenster, in denen viele Anwohner ihren Dank an uns bekundeten."

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Lebensrettung auf dem Wannsee

 

18.05.2013 Samstag Lebensrettung auf dem Wannsee

Gegen 13:04 Uhr kenterte ein Opti im Rahmen einer Regatta auf dem Großen Wannsee.  Der kleine Segler verfing sich in der Schot, die sich um seinen Hals legte. Das gekenterte Boot zog ihn nach unten.

Das Rettungsboot der DLRG (Adler 24) erreichte den Unfallort und der Rettungsschwimmer Sebastian Puhl sprang sofort ins Wasser.  Er konnte den  8 jährigen Jungen über Wasser halten und das Seil von seinem Hals befreien, und rettete ihn so vor dem Ertrinken.

Der DLRG Bootsführer, Joachim Terborg, seit über 40 Jahren im Wasserrettungsdienst ehrenamtlich aktiv, sagte, das war knapp.
Der junge Segler wurde von der DLRG versorgt und zum VSaW, dem Regatta Ausrichter, verbracht.

Insgesamt kenterten bei starken Böen ca. dreißig Optimisten.

Kategorie(n)
Einsatz, Pressemeldung

Von: Frank Villmow